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Studien und Recherchen

Cloud-Lösungen in der Versicherungsbranche. Sicher ist sicher – und muss es auch bleiben.

06/04/2019 by Boole Server

Die Versicherungsbranche ist ein klassischer Dienstleistungsbereich und dementsprechend auf optimal funktionierende (Daten-) Kommunikation und Archivierung angewiesen. Selbstverständlich hat die IT schon sehr früh in den Versicherungsbereich Einzug gehalten – nahezu sämtliche Vorgänge und Prozesse werden digital abgewickelt und bearbeitet. Die Nutzung modernster Technologien – bis hin zu künstlicher Intelligenz – reicht in sämtliche Tätigkeitsbereiche der Versicherungsbranche hinein. Das fängt bei der Produktentwicklung an, geht über die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten und daraus resultierenden Prämienpaketen und führt bis zur Verwaltung der Stammdaten sämtlicher Kunden und Klienten. 


Weit verzweigte Vertriebsstruktur

Dazu kommt, dass die Versicherungsbranche im höchsten Maße dezentral aufgestellt ist. Im Mittelpunkt stehen zwar große Mutterunternehmen, weiter verzweigte Versicherungsmarken sowie ein weltumspannendes Netz von eigenen Vertriebsbüros und partnerschaftlich organisierten Maklern. Es gilt also, sämtliche Anfrage-, Bearbeitungs- und Abschlussdaten dieser Profitcenter und Dependancen auch digital organisatorisch „unter einen Hut“ zu bringen. Die technische Herausforderung liegt in der Struktur dieses Vertriebssystems: ein Großteil der Verkaufsstellen wird von selbstständigen Unternehmern/Maklern betrieben, die alle ihr eigenes „IT-Süppchen“ kochen. Umso wichtiger ist es für die Versicherungsunternehmen selbst, den Datenfluss sowohl intern als auch extern bestmöglich zu vereinheitlichen und konsequent unter ein einheitliches IT-Security-Konzept zu stellen.


Inhouse oder Outsourcing

Wie anderen Branchen auch, steht das Versicherungswesen dabei vor einer alles entscheidenden Frage: soll die entsprechende IT-Struktur selbst aufgebaut, integriert, implementiert und in weiterer Folge auch gewartet werden – oder lässt sich diese Aufgabe an entsprechende Experten und Anbieter outsourcen? Ähnlich wie im Bankbereich sehen sich auch Versicherungen immer höheren Anforderungen an ihre IT-Lösungen gegenüber, denn der Schutz von Geschäftsgeheimnissen auf EU-Ebene oder bei der Verarbeitung von personenbezogenen (Kunden-) Daten wird nicht nur von EU-Behörden, sondern immer mehr von den Kunden selbst eingefordert. Das bedeutet, dass auch Versicherungen über ein angemessenes Notfallkonzept für IT-Systeme verfügen müssen sowie die IT-Systeme und IT-Prozesse die Integrität, Verfügbarkeit, Authentizität und Vertraulichkeit der Daten sicherzustellen haben. Innerhalb der EU kommen die Vorgaben der DSGVO hinzu, die u.a. regelt, dass die (sensiblen) Kundendaten den EU-Raum nicht verlassen dürfen – was einer zusätzlichen Verschärfung des Datenhandlings und der Datenarchivierung gleichkommt. Unter dem Strich bleibt: Versicherungsunternehmen können sich nur für Cloud-Lösungen und Software-Architekturen entscheiden, die ihren Ansprüchen und Anforderungen an Sicherheit, Compliance, Risikomanagement und Datenintegration entsprechen.


Sicherheit auf allen Ebenen

Zurück zum Thema IT-Sicherheit rund um Datenhandling und -archivierung. Die Versicherungsbranche ist das Paradebeispiel für sogenannte Remote-Arbeitspraktiken – also die Zusammenarbeit mit externen Vertriebsmitarbeitern und/oder Versicherungsmaklern. Diese Form der (Zusammen-) Arbeitsweise ist sicherlich einer der Hauptgründe dafür, Cloudlösungen für die digitale Kommunikation sowie das Datenhandling einzusetzen. Wie überall, gilt auch hier der arbeitende Mensch als schwächstes Element in der IT-Sicherheitskette. Vor allem in der Kommunikation schleichen sich immer wieder Abkürzungen ein, die einen eklatanten Bruch des gesamten Sicherheitskonzepts darstellen: Anstatt die vorgesehenen sicheren Kommunikationskanäle zu nutzen, werden Ausweichrouten wie Messenger Dienste, private Mail-Accounts oder vergleichsweise ungesicherte Clouddienste (Dropbox, WeTransfer) genutzt, um Dokumente voller sensibler Kundendaten zu versenden. Das oberste Sicherheitsziel lautet also, ein Konzept aufzusetzen, das den gesamten Workflow ohne weitere Behinderungen von A–Z alltagstauglich nutzbar macht.


Lückenlose Abdeckung

Mit BooleBox ist diese lückenlose Abdeckung möglich! Denn sämtliche Bereiche des Daten-Handlings im versicherungstechnischen Bereich sind berücksichtigt und auf den Workflow im Arbeitsalltag abgestimmt. Die Dienste – z.B. Plug-Ins für Mailprogramme, Outlook oder Gmail – sind genau darauf abgestimmt, dass auch externe Mitarbeiter erst gar nicht in Versuchung kommen, die vom jeweiligen Unternehmen vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Das gilt für Workstations am Desktop ebenso wir die die Nutzung mobiler Devices wie Smartphones oder Tablets. Die BooleBox-Sicherheitsleistungen umfassen demnach:

Individuelle E-Mail-Verschlüsselung 
Outlook-Verschlüsselung 
Gmail-Verschlüsselung 
Verschlüsseltes File-Sharing
Sharepoint-Verschlüsselung
Individuelle Zugriffrechte auf und Klassifizierung von Datensätzen
Synchrone Online-Bearbeitung von Office-Dokumenten in geschütztem Bereich


Individuelle Sicherheitslevels

Cloud-Lösungen bedienen das Spannungsfeld zwischen den beiden Extremen der flexiblen Nutzung sowie der höchsten Datenabsicherung in der Praxis. Dieser scheinbare Widerspruch wird durch workflow-konforme Lösungen rund um Zugriffberechtigungen aufgelöst. Oder anders gesagt: „hinter den Kulissen“ sorgt hochsichere Datenverschlüsselung – bei BooleBox auf militärischem Niveau mit AES 256-Bit-Standard – dafür, dass wirklich nur berechtigte Empfänger Zugriff auf die Daten haben. Die Authentifikationen, der Datentransfer und die Dokumente selbst werden dafür zusätzlich verschlüsselt. Mit Sicherheitsstufen wie individuellen private Keys für einzelne Dokumente oder ganze Ordner (über-) erfüllt BooleBox sogar die strengen Richtlinien und Gesetze, die für die Versicherungsbranche gelten.


Kurzfristige Skalierbarkeit

Ein weiteres starkes Argument, bewährte Cloud-Lösungen – wie BooleBox – einzusetzen, ist die Skalierbarkeit der jeweiligen Anwendungen. Anders als bei selbst aufgebauten, betriebenen und gut verwaltete IT-Strukturen, erlauben externe Lösungen, auch kurzfristig erweitert oder eingeschränkt zu werden. Ein Beispiel dafür aus der jüngsten Vergangenheit: Aufgrund der klimatischen Veränderungen müssen Versicherungen immer wieder mit An- und Nachfragespitzen im Bereich der Schadensmeldungen, z.B. nach Sturm-, Hagel- oder Hochwasserschäden rechnen. In den letzten Jahren wurden die eigenen Rechenzentren dadurch immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen geführt, Cloud-Lösungen lassen sich hingegen auch kurzfristig erweitern und strukturell anpassen. BooleBox bietet dafür maßgeschneiderte Lösungen für den individuellen Bedarf und Umfang, z.B. Cloud-Speicher (für externen Datentransfer), On-Premises (als Ergänzung für bereits vorhandene IT-Strukturen) sowie Hybrid-Konzepte (zu 100 % individuell entwickelt und implementiert). Unabhängig von der jeweiligen Lösung lassen sich Lastspitzen durch Nutzung der Cloud problemlos abfangen und egalisieren. Eine ideale Basis für das flexible Assekuranz-Business der Zukunft!


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