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Studien und Recherchen

Cloud-Lösungen im Gesundheitswesen. Die digitale ärztliche Schweigepflicht.

02/22/2019 by Boole Server

Das Gesundheitswesen befindet sich einmal mehr in einer Umbruchsphase. Nicht nur im medizinischen Bereich, sondern auch im Umgang mit (sensiblen) Patientendaten finden aktuell Umdenkprozesse und entsprechende Umstrukturierungsmaßnahmen statt. Das betrifft einzelne Ärzte ebenso wie Praxisgemeinschaften oder ganze Kliniken: Menge und Umfang der Patientendaten wachsen ins Unermessliche (weil jede Form der medizinischen Untersuchung und Protokollierung digital aufbereitet und dokumentiert wird), gleichzeitig ist es unabdingbar, dass immer mehr medizinisches Personal auf genau diese Daten Zugriff hat, um damit von der gleichen Basis weg zu arbeiten – teilweise stationär, aber immer öfter auch mobil von unterwegs. Jeder dieser Zugriffe generiert neue Daten, Notizen und Protokolleinträge, sodass die Datenmenge jeder Patientenakte kontinuierlich wächst. Im Falle intensiver Betreuung, z.B. bei einem Spitalsaufenthalt nach einem Unfall oder einem operativen Eingriff, müssen neben Speicherplatz auch entsprechende Datenzugänge, Berechtigungen, Protokollierungen, Backups und Redundanzen verwaltet werden. BooleBox bietet genau diese Services und Leistungen an – die verstärkt auch von medizinischem Personal und Institutionen genutzt werden.

Sensible Daten
Eine der großen Herausforderungen ist es, Patientendaten und Krankenakte – die per se immer als „sensible Daten“ klassifiziert sind – entsprechend rechtlicher Richtlinien und Regulatorien zu speichern, verfügbar zu machen und archivieren. Zusätzlich zu HIPPA, MDD und MDR müssen medizinische IT-Lösungen seit 2018 auch der DSGVO entsprechen. Vereinfacht gesagt: Neben klar definierten Zugangs- und Abrufbeschränkungen ist es nötig, die Daten verschlüsselt und verlustsicher zu verarbeiten und speichern. Die Zeiten, in denen Krankenakte einfach händisch weitergegeben, gefaxt oder gemailt wurden, sind damit endgültig vorbei. Auch im IT-Bereich sind sinnbildlich chirurgische Präzision und ärztliche Verschwiegenheit gefordert. Die Verschlüsselungsstandards und zusätzlichen Sicherheitsstufen wie z.B. individuelle private Keys für einzelne Dokumente oder ganze Ordner (über-) erfüllt BooleBox die strengen Richtlinien und Gesetze und ist deshalb auch für die Nutzung im medizinischen Bereich geeignet.

DSGVO und HIPAA 
Medizinische Gegenstände, Geräte und Apparate müssen über Zertifizierungen in den jeweils genutzten Ländern und/oder Kontinenten verfügen. Die USA haben ähnliche (aber doch andere) Standards und Vorgaben als Europa oder Asien. Im Gegensatz zu physischen Medizinprodukten lässt sich die Verwendung von Cloud-Diensten und IT-Anwendungen kaum räumlich begrenzen. Medizinisches Personal und Ärzte auf der ganzen Welt haben Zugriff auf Software, Server und Plattformen und nutzen diese Dienste, ohne sich der rechtlichen Konsequenzen bewusst zu sein. Mit BooleBox ist man auch in diesen Belangen auf der sicheren Seite: BooleBox deckt die Anforderungen der DSGVO als auch das HIPAA Gesetz (Health Insurance Portability and Accountability Act) ab. Weitere Informationen zu HIPAA finden Sie hier.

Damit ist die größte Hürde für die Archivierung, Bearbeitung und den Transfer sensibler Patientendaten bereits genommen.

Inhouse oder outsourcing?
Die grundsätzliche Entscheidung für Ärzte, Praxisgemeinschaften oder Kliniken lautet: Sollen wir Und können wir überhaupt) eine eigene IT-Struktur entwerfen, aufbauen, umsetzen und betreiben, die den geforderten hohen Standards entspricht? Oder sollen wir auf eine externe, bereits existierende und bewährte Lösung zugreifen und eine Menge der regulatorischen Vorgaben auf diese Weise auslagern? In beiden Fällen stellt sich darüber hinaus die Frage nach einem stets erreichbaren, schnell verfügbaren und fachlich kompetenten Support. Aufgrund der Kostenstruktur im medizinischen Bereich und den Einschränkungen durch eine vorgegebene Anzahl an Planstellen in öffentlichen Spitälern, überwiegen zumeist die Vorteile einer externen Lösung. International bewährte Anbieter werden beauftragt, auf die medizinischen Anwendungen und Vorgaben maßgeschneiderte IT-Lösungen inklusive umfassender Servicierung anzubieten und umzusetzen – so wie BooleBox es bereits seit 8 Jahren in mehr als 25 Ländern macht.

Sicherer Workflow
Die Verschlüsselungstechniken, die bei BooleBox zum Einsatz kommen, entsprechen militärischen Standards (AES 256 Bit Standard). Entscheidend ist allerdings, dass BooleBox sämtliche Bereiche des Daten-Handlings im medizinischen Bereich abdeckt und Verschlüsselung lückenlos anwendet. Aus diesem Grund bietet BooleBox z.B. Plug-Ins für Mailprogramme, Outlook oder Gmail sodass die Mitarbeiter erst gar nicht in Versuchung kommen, die vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen. Das fängt bei den stationären und mobilen Workstations einzelner Anwender an und hört bei der Datensicherung der gesamten medizinischen Einheit noch lange nicht auf: 

Individuelle E-Mail-Verschlüsselung 
Outlook-Verschlüsselung 
Gmail-Verschlüsselung 
Verschlüsseltes File-Sharing
Sharepoint-Verschlüsselung
Individuelle Zugriffrechte auf und Klassifizierung von Datensätzen
Synchrone Online-Bearbeitung von Office-Dokumenten in geschütztem Bereich
Backup für bis zu 99 Revisionen derselben Datei

Die hohe Effizienz dieses Konzepts basiert darauf, dass die Mitarbeiter (medizinisches Personal, Ärzte und Support) den vorgegebenen Workflow ohne Mehraufwand in der täglichen Anwendung umsetzen können.

Auch zwischen Arzt und Patient
Der Gesundheitsbereich lebt von der aktiven Kommunikation aller Beteiligten. Das betrifft nicht nur die Absprache zwischen medizinischem Personal und Ärzten. In den letzten Jahren ist ein erhöhter (digitaler) Informationsfluss zwischen Ärzten und Patienten zu verzeichnen – leider oft auf unsicheren Kanälen wir ungesichertes E-Mail oder sogar WhatsApp. BooleBox ermöglicht es auch hier, die Sicherheitslücken nachhaltig zu schließen und diese Kommunikationswege DSGVO-konform zu eröffnen. Auch hier lassen sich die Anwendungen entsprechend der Unternehmensgröße – von der kleinen Arztpraxis bis hin zum Klinikum – beliebig skalieren. Individuelle Private Keys, Cloud-Speicher, On-Premises oder Hybrid-Konzepte garantieren den sicher verschlüsselten Datentransfer vom eigenen System hin zu meist ungesicherten Patienten-Accounts. BooleBox ist somit ein wesentlicher Bestandteil der digitalen ärztlichen Schweigepflicht.

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